Erfolgreiches Wochenende beim Piranha-Meeting in Hannover

Viele Familien fahren in den Faschingsferien in den Skiurlaub um Wintersport zu treiben. Anders die Kaderschwimmer des Landesstützpunktes Erlangen-Nürnberg, die für den Landesschwimmverband Bayern starteten, sowie weitere Schwimmer der SG Mittelfranken: Sie widmeten sich selbstverständlich ihrer Profession, dem Schwimmen, und nahmen von Freitag, dem 27.02 bis Sonntag, dem 01.03 am Piranha-Meeting in Hannover teil. Von morgens bis abends ging es darum, gute Leistungen zu erzielen und vielleicht sogar den Sprung aufs Podium zu schaffen und sich gegen die Konkurrenz aus zehn deutschen Bundesländern und auch aus Weißrussland durchzusetzen. 

Der Freitag begann mit Training in Erlangen, danach folgte eine vierstündigen Anreise nach Hannover. Am Nachmittag ging dann der Wettkampf mit 400 m Freistil und 200 m Lagen los. Hier schafften bei den Mädchen: Alina Baievych (Jg. 2009), Anouk Walther(Jg.2008), Nele Sturm (Jg.2005), Amelie Zachenhuber (Jg.2004), Cosima Rau (Jg.2003), Natalie Wöltinger (Jg. 2000) einen Sieg und Lia Puzicha (Jg.2010), Annika Dewdney (Jg.2008), Lisa Emmerlich-Mace (Jg.2006), Rebecca Walther (Jg.2002) und Natalie Wöltinger (Jg.2000) einen Podiumsplatz. 

Bei den Jungs schafften in 200 m Lagen Lars Schuseil (Jg.2003), Nikita Rodenko (Jg.2001) den Sieg und Michael Bachmann (Jg.2006) den 3. Platz. 

Vor der Mittagspause fand das Highlight des Wettbewerbs statt – Das ,,Elemination – Race“. Hierfür qualifizierte sich bei den Mädchen Amelie Zachenhuber (Jg. 2004) und bei den Jungs Nikita Rodenko (Jg. 2001) durch eine der acht schnellsten Zeiten über 50 m Freistil.

Beim Elimination – Race starten zunächst alle Qualifikanten im ersten Lauf, wobei der letztplatzierte aus dem Wettbewerb ausscheidet. Die verbliebenen Schwimmer starten erneut in einem Ausscheidungsrennen gegeneinander. Dies wiederholt sich, bis es am Ende zum Duell zwischen den zwei schnellsten kommt. Bei den Frauen schaffte es Amelie Zachenhuber ( Jg.2004), die seit dieser Saison am Landesstützpunkt Erlangen-Nürnberg trainiert, zum Duell und hatte die nötigen Kraftreserven, um mit großem Abstand zu gewinnen. Im Männerduel hatte Nikita Rodenko nach einem Herzschlagfinale das Nachsehen gegenüber seinem Kontrahenten Ruben Reck.

Am Samstag Morgen wurden 100 m Rücken und 100 m Schmetterling geschwommen. In den Vorläufen konnte man sich eine gute Platzierung in der Jahrgangswertung sichern. Die acht zeitschnellsten Sportler hatten dann noch die Chance, die Zeit im Finale zu verbessern.

Es gab offene, wie auch Altersklassen-Finals. In den Altersklassen-Finals nahmen bei den Mädchen die acht zeitschnellsten Talente im Jahrgang 2006 und jünger teil. Bei den Jungs durfte dazu noch der Jahrgang 2005 mitmischen. Im 100 m Rücken-Finale der Mädchen gelang Lisa Emmerlich-Mace der 6. Platz. Bei den Jungs verpasste Matous Kamenik um wenige Zehntel das Podest. Über 100 m Brust erkämpfte sich bei den Jungs Michael Bachmann den 3. Platz. 

In den offenen Finals gelang im 100 m Rücken-Frauenfinale Helene Schall eine Bronzemedaille. Im 100 m Rücken-Männerfinale schwamm Nikita Rodenko auf Platz 7. Das 100 m Brust Finale der Frauen erreichte Nele Sturm, die dann leider im Finale disqualifiziert wurde, weil sie es beim Start etwas zu eilig hatte. 

Gute Ergebnisse wurden auch in den restlichen Wettkämpfen des Tages erzielt. Über 100 m Rücken, 100 m Brust, 50 m Freistil, 50 m Schmetterling, 400 m Lagen (nur weiblich), 200 m Freistil, 200 m Schmetterling, schafften folgende Athleten mindestens einen Altersklassensieg: Alina Baievych (Jg.2009), Anouk Walther (Jg.2008), Annika Dewdney (Jg.2008), Nele Sturm (Jg.2005), Amelie Zachenhuber (Jg.2004), Cosima Rau (Jg.2003), Natalie Wöltinger (Jg.2000), Noah Emmerlich-Mace (Jg.2009), Lars Schuseil (Jg.2003) und Nikita Rodenko (Jg.2001). Knapp am Sieg vorbei, aber trotzdem aufs Podest, kamen folgende Schwimmer: Lia Puzicha (Jg.2010), Anouk Walther (Jg.2008), Annika Dewdney  (Jg.2008), Nele Sturm (Jg.2005), Helene Schall (Jg.2003), Cosima Rau (Jg.2003), Michelle Messel (Jg.1997), Noah Emmerlich- Mace (Jg.2009) und Nikita Rodenko (Jg.2001).

Am Sonntag waren die Finals über 100 m Schmetterling und 100 m Freistil die Höhepunkte. Im Jugendfinale über 100 m Freistil, kam bei den Jungs Matouš Kamenik auf Platz 7. Im Offenen Finale gelang über dieselbe Strecke Amelie Zachenhuber der Sieg und Nikita Rodenko der 2. Platz. Lars Schuseil belegte Platz 6. Amelie Zachenhuber gewann außerdem noch das 100 m Schmetterling Finale. Michelle Messel und Cosima Rau belegten Platz 6 und 7. Nikita Rodenko verpasste im Männerlauf das Podest nur knapp.

Über die restlichen am Sonntag geschwommenen Strecken, 100 m Freistil (Vorläufe), 100 m Schmetterling (Vorläufe), 50 m Rücken, 50 m Brust, 400 m Lagen (nur männlich), 200 m Rücken und 200 m Brust, schafften diese Sportler einen Altersklassensieg:

Alina Baievych (Jg.2009), Annika Dewdney (Jg.2008), Amelie Zachenhuber (Jg.2004), Helene Schall (Jg.2003),  Natalie Wöltinger (Jg.2000), Michelle Messel (Jg.1997), Noah Emmerlich- Mace (Jg.2009), Michael Bachmann (Jg.2006) und Nikita Rodenko (Jg.2001).

Lia Puzicha (Jg.2010), Anouk Walther (Jg.2008), Annika Dewdney (Jg.2008), Lisa Emmerlich- Mace (Jg.2006), Nele Sturm (Jg.2005), Amelie Zachenhuber (Jg.2004), Cosima Rau (Jg.2003), Helene Schall (Jg.2003), Natalie Wöltinger (Jg.2000), Michelle Messel (Jg.1997), Matouš Kamenik (Jg.2005), Kilian Graef (Jg.2005), Lars Schuseil (Jg.2003) und Nikita Rodenko (Jg.2001) schafften den Sprung aufs Podium.

Ein langes Wettkampfwochenende mit intensiver Arbeit an schwimmerischen Feinheiten wurde mit sehr guten Ergebnissen und viel Lob von den mitgereisten Trainern Roland Böller und Domenik Erlwein belohnt. Damit steigt die Spannung und Lust auf weitere gute Platzierungen bei dem International Swim Meeting Erlangen am Folgewochenende im Röthelheimbad.