ISM Erlangen mit Rekordmeldezahlen

 

Fast doppelt so viele Meldungen wie im letzten Jahr verzeichnete das Internationale Swim-Meeting, das am vergangenen Wochenende zahlreiche Teilnehmer in die Hannah-Stockbauer-Halle lockte.

Der Turnerbund Erlangen als Ausrichter konnte nicht einmal alle Anfragen annehmen, da diese die Veranstaltung räumlich wie auch zeitlich gesprengt hätten.

Insgesamt traten am Wochenende 642 Schwimmer aus 42 Vereinen aus Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Tschechien an, um eine Medaille zu erschwimmen und sich mit guten Zeiten für die kommenden amtlichen Wettkämpfe zu qualifizieren.  Aus der SG Mittelfranken mit den Partnervereinen TB Erlangen, TSV Altenfurt, TSV Katzwang und 1. FCN Nürnberg gingen 143 Schwimmer ab sieben Jahren bis in den Mastersbereich mit einem Viertel aller Meldungen an den Start.

Die erfolgreichsten Teilnehmer, was das Medaillen-Fischen angeht, waren die Athleten der ersten Mannschaft aus Erlangen. Unter Trainer Roland Böller holten Nikita Rodenko (Jg. 2001) und Peter Varjasi (Jg. 2000) jeweils zehn Goldmedaillen und Anna-Lena Wagner (Jg. 2002) ganze neun.

Aus der Nachwuchsgruppe von Trainerin Jill Becker beeindruckte vor allem Emma Veit (Jg.2001) mit sechs Medaillen und auch in der Fördergruppe der noch kleineren Sportler wurde fast jedes Rennen in Bestzeit absolviert. Im Mastersbereich schaffte Rita Zöllner die Qualifikation für die Master-WM in Budapest. Andere Erlanger Mastersschwimmer dominierten die parallel stattfindenden Bayerischen Meisterschaften auf der Kurzbahn. Claudia Beck, Tobias Lerch und Dirk Albert gewannen mehrere Titel in ihren Altersklassen.

Von Jung bis Alt ein erfolgreiches, gemeinsames Wochenende für den Erlanger Schwimmsport.

(Bericht: E. Walter)

Die 3. Mannschaft der SG Mittelfranken aus Nürnberg nahm den Wettkampf der Schwimmfreunde aus Erlangen, um aus dem Training heraus einen Formtest zu ermöglichen und Pflichtzeiten auf der Langbahn für die kommenden Aufgaben zu erzielen.

Jeder Aktive hatte 8 – 9 Starts zu absolvieren und die Jungs und Mädels machten ihre Sache gut, vor allem wenn man bedenkt, dass viele im Vorfeld krank waren oder nur eingeschränkt trainieren konnten. Auch waren die Faschingsferien für die Kleinen zur Regeneration freigegeben worden.

So konnten unsere Jahrgänge 2005 Manuel Brandner, Paul Schuhmacher, Lenard Meixner, Lorenz Beck und Reka-Rabea Behring  sich für den Mehrkampf bei den Bayerischen offenen Meisterschaften qualifizieren oder waren knapp an den geforderten Punkten dran, so dass die erreichten Punkte zur Teilnahme berechtigen. Hier zeigte vor allem Manuel Brandner über 200F in 2:21,91 eine sehr gute Leistung und holte damit Gold. Zweimal Bronze erreichte er noch auf 50m Schmetterling und 100m Freistil. Lenard Meixner holte ebenfalls Gold über 50m Rücken. Leon Chang im Jg. 2004 verpasste zwar die Qualifikation für Würzburg, schaffte aber einen zweiten Platz über 100m Rücken.

Bei den Größeren war es Laura Steuerl, die bei guter Konkurrenz häufig das Siegertreppchen besteigen konnte. Sie holte 3xGold und 4xSilber und lag mit ihren Punktezahlen häufig über 10 Punkten nach der Rudolphtabelle. Auch Lucy Suljewic konnte solch eine Punktezahl einmal über 1500F erreichen. Darüber hinaus zeigte Diana Kremer einen beherzten Wettkampf, erreichte bei ihren acht Starts achtmal eine Bestzeit und steigerte ihre Zeiten zum Teil enorm. Salome Reed konnte nach immer wiederkehrenden Ausfällen im Training, den Rückstand noch nicht kompensieren, versuchte aber immer ihr Bestes zu geben.

Bei den älteren Jungs konnte nur Lars Schuseil die 10 Punktemarke über 200m Freistil knacken und heimste 4xGold, 4xSilber und 1xBronze ein, was ihn zum erfolgreichsten Schwimmer dieser Mannschaft machte. Ansonsten zeigte Jonas Weiß gute Leistungen, holte 1xGold, 2xSilber und 2xBronze. Xaver Beck schwamm ähnlich motiviert wie Diana Kremer von Bestzeit zu Bestzeit. Auch er erreichte bei seinen acht Starts achtmal Bestzeit.

Fazit: Ein gelungener Formtest und die Erkenntnis, es gibt noch viel zu tun, packen wir es an.

(Bericht: T. Hölldobler)