Franziska Weidner holt 6 Medaillen bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2018


Kurz vor Weihnachten stand in Berlin der letzte große Wettkampfhöhepunkt des Jahres an.

Für die deutschen Kurzbahnmeisterschaften qualifizierten sich durch ihre überragenden Leistungen im Jahr 2018 mit Varinka Albert (JG 2000), Annalena Wagner (JG 2002), Cosima Rau (JG 2003), Helene Schall (JG 2003), Kellie Messel (JG 2004), Daniela Karst (JG 1993), Katrin Gottwald (JG 1999), Franziska Weidner (JG 1996), Alexander Goerzen (JG 1994), Alexander Jansen (1987), Nikita Rodenko (JG 2001) und Peter Varjasi (JG 2000) zwölf Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Mittelfranken.

Franziska Weidner, die seit vier Jahren auf Hawaii studiert, überzeugte gleich auf sechs Strecken: Mit einer neuen Bayerischen Rekordzeit von 1:06,86 wurde sie Internationale Deutsche Kurzbahnmeisterin über 100m Brust und holte sich noch einen zweiten Titel über 200m Lagen in einer Zeit von 2:09,30. Darüber hinaus konnte sie sich für Ihre starken Leistungen mit zwei Silbermedaillen (100m Freistil und 200m Brust) und zweimal Bronze (200m Freistil und 100m Lagen) belohnen.

Ebenfalls herausragende Athletin war die 16-jährige Annalena Wagner (JG 2002), die sich über 200m Rücken um mehr als zwei Sekunden auf 2:11,23 verbesserte und mit Platz 4 an einem Podestplatz kratzte. Zudem stand die 16-jährige auch über 50 und 100m Rücken im A-Finale (Plätze 7 und 8).

Kellie Messel sorgte für die größten Überraschungen der vier Wettkampftage. Über 400m Lagen schwamm die 14-jährige Nachwuchshoffnung ins A-Finale und belegte dort einen nicht erwarteten 7.Platz (4:50,92). Über 200m Brust verbesserte Kellie ihre Bestzeit um 7 Sekunden auf 2:29,41 und wurde Zehnte.

Die ersehnte Medaille bei den Juniorinnen gewann Varinka Albert gleich am zweiten Tag mit Bronze über 200m Rücken (2:15,09). Für eine Sensation sorgte Varinka dann am Abschlusstag: Um fast eine halbe Sekunde steigerte sie sich über die Sprintdistanz auf 28,59 und belohnte sich mit ihrer ersten Goldmedaille bei einer deutschen Meisterschaft.

Für das beste Ergebnis bei den Männern sorgte Nikita Rodenko, der sich wie Annalena erstmals für A-Finals bei deutschen Meisterschaften qualifizieren konnte. Über 400m Lagen steigerte sich Nikita auf tolle 4:16,87 und durfte sich sich nach einem beherzten Rennen über Platz 5 freuen. Den aktuellen bayerischen Rekord der Männer verpasste er dabei nur um eine halbe Sekunde.

Peter Varjasi belegte Platz 7 über 100m Freistil (0:48,23), über 50m Freistil gewann er das B-Finale in persönlicher Bestzeit (0:21,98) und wurde Neunter.

Daniela Karst wurde im B-Finale über 50m Brust Zweite in einer Zeit von in 0:32,21 und belegte damit Rang 10.

Die insgeheim erhoffte Medaille in einer der Staffeln wurde knapp verpasst, allerdings konnten sich alle Staffeln unter den besten 10 deutschen Mannschaften platzieren.

Herzlichen Glückwunsch an alle Athletinnen und Athleten und ihrem Trainerteam zu diesem gelungenen Jahresabschluss!