Sehr erfolgreiche Deutsche Jahrgangsmeisterschaften für die SG Mittelfranken

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2018 vom 29.5-02.06.2018 haben der SG Mittelfranken neben vielen Bestzeiten und Finalteilnahmen einen wahren Medaillenregen eingebracht. 

Mit 19 Teilnehmern und 145 Einzelstarts, getragen von einem starken Mannschaftsgeist, sowohl von Seiten der Sportler und der Trainer Roland Böller, Christian Brandner und Günther Zirkelbach, als auch von Seiten der an der Organisation beteiligten Eltern, konnte die Mannschaft all ihren Fleiß und ihr Bemühen in sichtbare Erfolge umwandeln.

Es gab zahlreiche Bestzeiten: So schwamm bei den Mädchen Cosima Rau (2003) auf 200, 400 und 1500m Freistil, 200 und 400m Lagen, sowie über alle Bruststrecken jeweils neue Bestzeiten. Auf 200m Brust und 400m Lagen gelang ihr der Einzug ins Finale. Helene Schall (2003) verbesserte sich in allen Vorläufen und schaffte es über 100 und 200m Rücken ins Finale. Julia Stielfried (2006) konnte auf 200m Lagen eine neue Bestmarke setzen und landete im Schwimmmehrkampf mit Hauptlage Rücken auf Platz 5. Reka Rabea Behring (2005) und Laura Steuerl (2004) hatten ebenfalls mehrere Starts. Emma Veit (2001) schaffte über 200m Lagen den Einzug ins Finale.

Bei den Jungs konnte Michael Bachmann (2006), der ebenfalls am Schwimmmehrkampf teilnahm und zum ersten Mal in Berlin mit dabei war, seine Leistung über 400m Freistil und 200m Brust verbessern. Er belegte im Gesamtklassement einen 9. Platz. Auch Lorenz Beck (2005) steigerte seine Bestleistungen über 200m Brust und 200m Lagen und belegte schließlich Platz 7 im Schwimmmehrkampf. Manuel Brandner (2005) erzielte neue Bestzeiten in 100, 200 und 400m Freistil und 200m Lagen und erlangte einen 9. Platz im Schwimmmehrkampf. Justin-Joy Dutschke (2002) konnte über 50 und 100m Brust eine neue Bestzeit und Finaleinzüge auf allen Bruststrecken aufweisen. Oliver Kreißel (2003) steigerte sich in seinen Disziplinen 50 und 100m Brust. Jeremias Pock (2002) verbesserte sich auf 50m Rücken, 200 und 400m Lagen und auf allen Bruststrecken. Über 100 und 200m Brust und 200m Lagen schaffte er den Einzug ins Finale. Lars Schuseil (2003) zeigte Steigerungen auf all seinen Freistilstrecken, vor allem über 800m. Auf 200 und 400m Freistil schaffte er es ins Finale.

24-mal landeten Schwimmer der SG Mittelfranken auf dem Treppchen. Allein achtmal gab es Gold, achtmal Silber, achtmal Bronze. Das bedeutete im Medaillenspiegel einen herausragenden dritten Platz bundesweit bei insgesamt 183 gestarteten Vereinen.

Zu den diesjährigen Medaillengewinnern gehören neben den großen „Jungs“ Peter Varjasi (2000) und Nikita Rodenko (2001) vor allem die Mädels Annalena Wagner (2002), Antonia Berger (2001), Kellie Messel (2004) und Nele Sturm (2005) als Jüngste.

Fünfmal gab es Gold für Peter Varjasi, und zwar in den Disziplinen 50 und 100m Freistil, 50m Schmetterling, 50m Brust und 200m Lagen. Auf 200m Freistil sicherte Peter sich dann noch die Silbermedaille. Besonders anerkennenswert ist dabei Peters Vielseitigkeit, seine Fähigkeit in 3 verschieden Lagen einen ersten Platz zu holen.

Auch Nikita Rodenko konnte mit Gold auf 800m Freistil und auf 400m Lagen, sowie Silber auf 200m Lagen und Bronze auf 100, 200, 400 und 1500m Freistil seine Klasse unter Beweis stellen.

Auch die Mädels gingen ihre Rennen mit großer Entschlossenheit und Kampfgeist an.

Annalena Wagner konnte sich über zwei Silbermedaillen (100 und 200m Rücken) sowie eine Bronzemedaille über 50m Freistil freuen. Außerdem belegte sie sowohl über 100m Freistil als auch über 50m Rücken einen 4. Platz.

Antonia Berger gewann über 800m Freistil die Goldmedaille, über 200 und 1500m Freistil belegt sie Platz 2, sowie über 400m Freistil Platz 3.

Kellie Messel, die schon im letzten Jahr Teil des Kaders war, schaffte mehrere Finaleinzüge und gewann Silber auf 100 und 200m Brust. Auf 50m Brust erreichte sie einen vierten Platz.

Und auch Nele Sturm, die Jüngste im Kader, konnte glänzen und holte sich über 400m Lagen und 1500m Freistil Bronze.

Ich als Zuschauerin war begeistert von der Klasse und dem Niveau aller, vom großen Kampfgeist und vom großen Mannschaftsgeist während dieser Meisterschaft. Jeden Tag aufs Neue war die Fokussierung aller – der Trainer, der HelferInnen und Organisatoren und natürlich der Schwimmerinnen und Schwimmer – auf das eine Ziel zu spüren …das Beste zu geben… und sich zu belohnen für den Einsatz und die Mühen des ganzen Jahres… Es war eine Freude dabei zu sein.

Ulrike Rottenberger